Die bulgarische Sprache und das kyrillische Alphabet

Die bulgarische Sprache gehört nicht nur zu den 24 offiziellen Sprachen der Europäischen Union, sondern sie ist auch unsere Muttersprache, in der Geschichte und Traditionen an die kommenden Generationen überliefert werden. Es ist die Sprache, in der unsere Kinder zu sprechen beginnen, wir die ersten Worte schreiben, die Sprache, in der wir unser letztes Vermächtnis aushauchen.

Die offizielle Landessprache ist Bulgarisch. Sie wird nicht nur im Inland von 7,5 Millionen Bürger gesprochen, sondern auch außerhalb davon, von noch einmal so vielen Landsleuten – Europa-weit und rund um die Welt.

Das Bulgarische ist die erste slawische Sprache mit eigener Schrift, die im 9. Jahrhundert entwickelt wurde. Am 1. Januar 2007 wurde Kyrillisch, neben dem Lateinischen und Griechischen, als drittes offizielles Alphabet in der Europäischen Union eingeführt. 

Die Sprache

Bulgarisch ist die Sprache des bulgarischen Volkes, das sich in der Zeit vom 7. bis 9. Jahrhundert als solches mehr oder weniger konsolidierte, als die slawischen Stammesverbände und die dort ansässige Bevölkerung, Thraker und Illyrer, Kuverbulgaren und das Bulgarenreich  von Asparuch sich  zu einem Volk zusammenschlossen. Die Annahme des christlichen Glaubens schweißte die bulgarische Volksgruppe in Mösien, Thrakien und Makedonien zusammen und begünstigte die Herausbildung der altbulgarischen Sprache.

Die bulgarische Sprache gehört zu der großen indogermanischen Sprachfamilie und bildet innerhalb der südslawischen Gruppe die Untergruppe der ostsüdslawischen Sprachen. Eine Sprache, die sich durch eine reiche Lexik auszeichnet. Sie besteht aus über 200 000 Einheiten und rechnet man noch die Vielfalt an Formen hinzu, kommt man mit Sicherheit auf ein Zehnfaches. Allein das Verb „lesen“ [četa] hat 52 Formen. Die bulgarische Lexik besteht einerseits aus slawischem Wortgut, wobei sie aber gleichermaßen durch das Lateinische und Altgriechische, Russische, Türkische und Arabische wie die westeuropäischen Sprachen beeinflusst und geprägt wird. Allein in den letzten Jahrzehnten kamen über 5000 neue Wörter, Ausdrücke und Wortverbindungen hinzu.

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Das Werk der Brüder Kyrill und Method und das Alphabet

Das erste bulgarische Alphabet – die Glagoliza (glagolitische Schrift) – wurde von Konstantin-Kyrill Philosoph entwickelt. Die glagolitische Schrift stellt ein einzigartiges graphisches System dar, bei dem jeder Buchstabe einen bestimmten Laut kennzeichnet. Die Buchstaben für ähnlich klingende Laute sind auch ähnlich gestaltet. Ein Beweis dafür ist das Salzburger Memorandum aus dem Jahr 871, in dem geschrieben steht, dass Method in Pannonien erschienen ist mit „neu entworfenen slawischen Buchstaben“.

Das bulgarische Wort Weite Pumps Hassia J Evelyn Damen azbukasetzt sich zusammen: jeweils aus den ersten zwei Buchstaben der glagolitischen Schrift – az und buki.

Es heißt, dass die die „Erstklässler“, welche sich das neue Alphabet zu Eigen machten, auf folgende Textvariante zurückgegriffen haben: „Az, buki, vedi glagolati! Dobro est jiveti dzelo semlja …!“ Die heutige Bedeutung dieses Textes wäre in etwa: „Az bukvite snam i moga da govorja dobre“ und in der deutschen Übersetzung: „Die Buchstaben kenne ich und kann gut sprechen …!“ Die Glagoliza wird bis heute poetisch als „Zeichen, die sprechen können“ charakterisiert, denn „glagolati“ heißt „sprechen“.

Ende des 9. und Anfang des 10. Jahrhunderts entstand in Preslav ein zweites bulgarisches Alphabet – die sog. Kyrilliza. Es enthält 24 Buchstaben, die der griechischen Schrift entnommen wurden, sowie 12 weitere Zeichen, die der glagolitischen Schrift folgen und spezifischen Laute für das Bulgarische wie Б, Ж, З, Ш, Щ, Ч, Ц nachempfinden, alias Б б – deutsches b; Ж ж  - stimmhafter sch-Laut wie in „Journal“ oder „Garage“; Ц ц – dt. z; Ч ч – dt.  tsch in „Tschüs“; Ш ш – dt. sch in „Scheibe“; Щ щ – dt.  scht in „nascht“.

Lange Zeit hindurch verwenden die altbulgarischen Schriftgelehrten beide graphischen Systeme nebeneinander. Seit dem 12. Jahrhundert setzte sich allgemein die einfachere kyrillische Schrift durch, so dass die glagolitische nach und nach an Bedeutung verlor. Im Zuge der Weiterentwicklung der bulgarischen Sprache, gefördert durch einige gesetzlich verfügte Sprachreformen im 20. Jahrhundert, hat das bulgarische Alphabet aktuell 30 Buchstaben.

Die kyrillische Schrift ist Bulgariens kultureller Beitrag. Kyrillisch schreiben mehr als 300 Mio. Personen auf zwei Kontinenten. Nicht für ungefähr schreibt Ende des 19. Jahrhunderts der bulgarische Dichter Ivan Vazov folgendes: „… Auch wir haben der Welt etwas gegeben und allen Slawen die Möglichkeit, Bücher zu lesen …“


Der Inhalt der Seite wurde mit der Unterstützung des Instituts für bulgarische Sprache an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften erstellt.

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